Hej og hallo!
Aufräumen ist bei uns keine große Sache, sondern gehört einfach dazu. Wenn es zur täglichen Routine gehört, fällt es auch den Kindern nicht so schwer es umzusetzen. Das abendliche Aufräumen läuft auf in zwei Etappen ab – eine für die Kinder, eine für mich.
Für die Kinder: einfach und klar
Bevor es ins Bett geht, räumen unsere Kinder ihr Zimmer auf – und alles, was im Wohnzimmer bespielt wurde, wandert auch wieder an seinen Platz. Kein großes Thema, einfach fester Bestandteil der Abendroutine, ohne großes erklären warum. Dabei habe ich festgestellt: Feste Plätze und Kisten oder Körbe erleichtern das Aufräumen enorm – wenn jedes Spielzeug seinen festen Platz hat, wissen auch die Kinder genau, wo was hingehört.
Für mich: die 15-Minuten-Regel
Für mich selbst gibt es noch eine zweite Runde. Ich gehe abends durch jeden Raum und räume 15 Minuten lang auf, was gerade so herumliegt – nicht mehr, nicht weniger. Was in der Zeit fertig wird, wird fertig. Was nicht, bleibt eben bis zum nächsten Mal liegen. Kein Perfektionsanspruch, keine Extra-Runde, kein schlechtes Gewissen, wenn die Küchenschublade heute nicht dran war.
Warum abends und nicht morgens
Der Trick dabei ist für mich weniger die Zeit selbst, sondern der Zeitpunkt: Ich mache das bewusst abends, damit wir morgens direkt in einen aufgeräumten Tag starten können. Morgens ist es bei uns ohnehin schon wuselig genug – da will ich nicht noch zusätzlich aufräumen müssen, sondern lieber schon eine gewisse Ordnung vorfinden, bevor der Trubel losgeht.
Das ist der ganze Trick: Ein festes Zeitfenster, das Struktur gibt, ohne dass Aufräumen zur Dauerbeschäftigung wird.
Wann räumt ihr bei euch auf – lieber abends wie wir, oder eher morgens, um mit einem klaren Kopf in den Tag zu starten?