Hej og hallo!
Der Herbst kann morgens nach Mütze und Jacke aussehen und sich am Nachmittag plötzlich wieder erstaunlich mild anfühlen. Dazu kommen Regen, nasses Laub und natürlich jede Menge Matsch. Gerade für den Kindergarten braucht es deshalb Kleidung, die sich flexibel kombinieren lässt und auch bei ausgiebigem Spielen draußen mitmacht.
Mit der Zeit haben wir gemerkt: Wir brauchen gar nicht unendlich viele verschiedene Kleidungsstücke. Entscheidend ist eine kleine, gut kombinierbare Auswahl. Bei einigen Sachen lohnt sich allerdings eine Zweitgarnitur, die dauerhaft im Kindergarten bleiben kann.
Unsere Checkliste für die Herbstgarderobe
| Kleidungsstück | Anzahl bei uns | Einsatz |
|---|---|---|
| Gummistiefel | 2 Paar | Kita und Zuhause |
| Regenhose | 2 | Kita und Zuhause |
| Regenjacke | 2 | Kita und Zuhause |
| Softshell-Anzug | 1 | Bleibt im Kindergarten |
| Dünne Mütze | 1 | Kühle Herbsttage |
| Schlauchhalstuch | 1 | Kühle Herbsttage |
| Dünne Weste | 1 | Zwiebelprinzip |
| Dickere Weste | 1 | Zwiebelprinzip |
| Fleecejacke | 1 | Zwiebelprinzip |
| Leichte Übergangsjacke | 1 | Milde und trockene Tage |
Warum sich eine Zweitgarnitur für die Kita lohnt
Gummistiefel, Regenhose und Regenjacke haben wir jeweils doppelt. Eine Garnitur bleibt im Kindergarten, die andere nutzen wir zu Hause. Natürlich könnte man die Sachen jeden Tag mitnehmen. Im Familienalltag geht aber schnell etwas vergessen, bleibt im Auto liegen oder wird genau dann gebraucht, wenn es noch in der Kita hängt. Eine feste Regenausstattung an beiden Orten macht es für uns deutlich einfacher. Besonders sinnvoll finde ich das bei Kleidung, die während einer langen Herbstsaison ständig gebraucht wird.
Unsere wichtigsten Kleidungsstücke für Regentage
Eine Regenhose und eine Regenjacke gehören für uns zur Grundausstattung. Ob als zweiteiliges Set oder einzeln, ist Geschmackssache. Einzelteile lassen sich flexibel anziehen, wenn es zwar nass, aber noch nicht besonders kalt ist. Gummistiefel ergänzen die Garnitur und dürfen bei uns ebenfalls dauerhaft im Kindergarten stehen.
Beim Kauf lohnt es sich, darauf zu achten, dass die Sachen bequem über die normale Kleidung passen. Zu knappe Regenkleidung schränkt beim Klettern, Rennen und Hinhocken schnell ein. Gleichzeitig sollte sie nicht so groß sein, dass Ärmel und Hosenbeine ständig verrutschen.
Der Softshell Anzug für kühle Matschtage
Zusätzlich haben wir einen Softshell-Anzug im Kindergarten. Wenn es schon etwas kühler ist, eignet er sich bei uns besonders gut für Matschspiel-Einsätze. Er verbindet Wärme und Bewegungsfreiheit und ist schnell über der normalen Kleidung angezogen.
Für uns ist der Softshell-Anzug deshalb eines der Kleidungsstücke, die den Kita-Alltag wirklich erleichtern. Je nach Wetter kann er allein oder mit einer weiteren Schicht darunter getragen werden. Bei anhaltendem Regen greifen wir weiterhin zur eigentlichen Regenkleidung.
Das Zwiebelprinzip für wechselhaftes Herbstwetter
Das Zwiebelprinzip ist im Herbst besonders praktisch. Morgens ist es oft kühl, während es im Laufe des Tages wieder wärmer wird. Mehrere dünnere Schichten lassen sich leichter anpassen als eine einzige sehr dicke Jacke.
Wir nutzen dafür eine dünnere und eine dickere Weste, eine Fleecejacke sowie eine leichte Übergangsjacke. Diese Sachen haben wir jeweils nur einmal. Sie lassen sich unterschiedlich kombinieren und je nach Temperatur an- oder ausziehen.
So kann eine Kombination aussehen
- An einem milden Morgen reichen Langarmshirt und leichte Übergangsjacke.
- Wenn es kühler ist, kommt eine dünne Weste oder Fleecejacke dazu.
- Für einen kalten, trockenen Tag eignet sich die dickere Weste als zusätzliche Schicht.
- Bei nassem Wetter werden Regenhose und Regenjacke über die passenden Schichten gezogen.
Welche Kombination passt, hängt natürlich vom Wetter, vom Kind und auch davon ab, wie viel es sich draußen bewegt. Die einzelnen Schichten geben dem Kita-Personal aber die Möglichkeit, im Tagesverlauf flexibel zu reagieren.
Mütze und Schlauchhalstuch
Für kühlere Herbsttage gehört bei uns eine dünne Mütze dazu. Außerdem nutzen wir gern Schlauchhalstücher. Sie lassen sich unkompliziert anziehen und verrutschen beim Spielen weniger als ein locker gebundenes Tuch.
Mütze und Halstuch haben wir nur in einfacher Ausführung. Für uns reicht das aus, weil beides schnell in die Kita-Tasche gepackt werden kann und wenig Platz benötigt. Wer solche kleinen Teile häufiger verlegt oder regelmäßig zwischen zwei Taschen wechselt, kann natürlich auch hier über eine zweite Garnitur nachdenken.
Was wirklich doppelt vorhanden sein muss
Nicht die gesamte Herbstgarderobe muss doppelt gekauft werden. Für uns lohnt sich die Zweitgarnitur vor allem bei Gummistiefeln, Regenhose und Regenjacke, weil diese Dinge sowohl im Kindergarten als auch zu Hause regelmäßig gebraucht werden. Westen, Fleecejacke, Übergangsjacke, Mütze und Halstuch kommen dagegen einfach mit, wenn sie benötigt werden.
Das ist natürlich keine feste Regel. Wenn euer Kindergarten bestimmte Sachen dauerhaft vor Ort haben möchte oder ihr morgens häufig zwischen verschiedenen Taschen wechselt, kann eure Aufteilung anders aussehen. Entscheidend ist, dass die Ausstattung zu eurem Alltag passt und nicht unnötig Stress verursacht.
Neu kaufen oder gebraucht suchen
Eine komplette Zweitgarnitur muss nicht teuer sein. Gerade Gummistiefel, Regenkleidung, Westen oder ein Softshell-Anzug lassen sich häufig gut gebraucht kaufen. Bei uns zählt vor allem, dass alles passt, intakt ist und den Kita-Alltag mitmachen kann. Kleine Gebrauchsspuren stören bei Kleidung für den nächsten Matsch-Einsatz ohnehin kaum.
Bevor ich etwas neu kaufe, schaue ich deshalb zuerst, was schon vorhanden ist und was sich miteinander kombinieren lässt. Danach ergänze ich nur die Teile, die tatsächlich fehlen. So bleibt die Herbstgarderobe übersichtlich.
Unser Fazit zur Kita Herbstgarderobe
Unsere Favoriten für den Herbst sind eine feste Regenausstattung für Kita und Zuhause, der Softshell-Anzug für kühlere Matschtage und mehrere kombinierbare Schichten. Mit Westen, Fleecejacke und leichter Übergangsjacke können wir morgens auf Kälte reagieren, ohne dass es dem Kind am Nachmittag zu warm wird.
Die Zweitgarnitur spart uns vor allem das tägliche Hin- und Hertragen. Alles andere bleibt bewusst überschaubar. Für uns ist das die praktischste Mischung aus guter Ausstattung und möglichst wenig zusätzlicher Kleidung.